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Journalismus – Grundlagen

Berichten über Unfälle, Katastrophen und Gewalt

Unfälle, Verbrechen, Tote – Journalist/innen können in ihrer Arbeit schnell damit konfrontiert sein. Wie sie korrekt mit Opfern umgehen, und wie mit schlimmen Bildern im Kopf: dabei hilft der Kurs.  

Ein Autounfall mit Toten, Feuer im Wohnquartier, Verbrecher vor Gericht – Journalistinnen und Journalisten sind immer nah dran. Sie werden mit Opfern, Tätern und häufig auch mit schlimmen Bildern konfrontiert. Das kann belastend sein. 

Wie reagieren traumatisierte Menschen nach einem Unglück? Was ist überhaupt ein Trauma? Wie geht man korrekt mit Opfern und ihren Angehörigen um? Welche Worte und Bilder sind angemessen für die Berichterstattung? Gibt es Regeln für die journalistische Ethik in solchen Fällen? 

Das ist nur die eine Seite. Die andere: Wie werden Journalistinnen und Journalisten ihre inneren Bilder nach solchen Erlebnissen wieder los? Denn auch sie müssen «verarbeiten», auch sie werden oft allein gelassen damit, was verstörende und schockierende Bilder bei ihnen anrichten. 

Weil dies gerade auch Lokaljournalisten häufig treffen kann (Tote nach einem Verkehrsunfall etwa), richtet sich dieser Kurs nicht ausschliesslich, doch auch explizit an sie. Er soll sie stärken, vorbereiten und Verarbeitungs-Strategien sowie handwerkliche Basics liefern für den «Fall der Fälle». 

Damit dies gelingt, arbeiten wir im Kurs mit Schauspielerinnen. Sie schlüpfen in die Rolle der Traumatisierten. Die Teilnehmenden trainieren auf diese Art so authentisch wie möglich, wie sie reagieren und sich verhalten sollten.

Verantwortliche Personen
Studienleitung
Bernd Merkel
Diplomausbildung Journalismus | VJ-Lehrgang
Administration
Noreen Koch
Kursadministration Angebote Journalismus
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