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Fachjournalismus-Preise für MAZ-Absolventen

Am diesjährigen SFJ-Award wurden zwei Journalisten ausgezeichnet, die am MAZ aus- bzw. weitergebildet worden sind: Rüdiger Sellin und Coen Kaat.

Sie erhielten Ende November 2018 in Zürich für ihre Fachartikel den Award des Schweizer Verbands für Fachjournalisten SFJ.

Rüdiger Sellin bekam den Award (Rang 1) zugesprochen für seinen Beitrag «Quantensprünge für die Stromspeicherung», welcher in der Zeitschrift Elektrotechnik 4/2018 erschienen ist.

Rüdiger Sellin und Cohen Kaat
Gewinnt den SFJ-Award-Hauptpreis: Fachautor Rüdiger Sellin, Absolvent des CAS Fachjournalismus am MAZ. Die Trophäe überreicht Pete Mijnssen, SJF-Präsident und MAZ-Dozent
Ausgezeichnet: Nadine Kahnt und die MAZ-Absolventen Rüdiger Sellin, Coen Kaat

Auf Platz 2 folgt Coen Kaat. Sein multimedialer Online-Beitrag «Mythos Künstliche Intelligenz» ist für die IT-Zeitschrift Netzwoche 2/2018 erschienen.

Rang 3 geht in diesem Jahr an Nadine Kahnt für ihren originellen Beitrag über das Heizkraftwerk Aubrugg Zürich, erschienen in Phoenix Unikat #30.

Der SFJ-Award wurde im Rahmen der Trendtagung Fach- und Spezialmedien des Verbands Schweizer Medien und des SFJ in Zürich zum 5. Mal vergeben. Damit möchte der Verband besondere Leistungen würdigen, die im Schweizer Fachjournalismus erbracht werden: Beiträge für eine deutschsprachige Fachzeitschrift, ein Fachmagazin – gedruckt oder online.

Für die fünfköpfige Jury hielt MAZ-Studienleiter Frank Hänecke die Laudatio. Rüdiger Sellin gewürdigt wurde für seinen «fundierten und sorgfältigen Fachbeitrag besonders, da er in allen relevanten Belangen des Awards überzeugt. Ein wichtiges, aber kompliziertes technisches Thema wird kompetent erklärt und verständlich vermittelt. Der Autor setzt dazu auf bildhafte Erläuterungen, eine klare Dramaturgie und er knüpft an Vorwissen an. Rüdiger Sellin bringt nicht nur sein Fachwissen, sondern auch sein persönliches Engagement spürbar ein und bewahrt den Blick aufs Ganze – etwa bei der abschliessenden kritischen Frage nach dem Energiebedarf unseres Lebensstils.»

Coen Kaats Online-Beitrag würdigte die Jury «unter anderem, weil er die Möglichkeiten des multimedialen Storytellings mit Text, Musik und Videos überzeugend nutzt – auch dank der innovativen Software ‘Pageflow’ –, dabei fachjournalistische Informationsvermittlung mit literarisch-filmischer und musikalischer Illustration koppelt, und weil er das Thema «Künstliche Intelligenz» in klarer Sprache und Strukturierung erschliesst, problematisiert und kontrastiert.»

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