Führung

Mit Führung Medienwandel gestalten

Engagement und Motivation sind im Medien-Zeitalter des permanenten Wandels alles andere als selbstverständlich. Verunsicherung und fehlende Kommunikation sind in vielen Medienhäusern an der Tagesordnung. Konvergenz und Newsroom-Projekte dominieren die Strategie-Debatten. Die Führung ist im hektischen Redaktionsalltag gefordert. «Führung ist wie Journalismus – man kann es oder man kann es nicht.» Wir vom MAZ teilen diese oft zitierte Aussage nicht: Einiges im Journalismus wie im Führen lässt sich lernen, durch 

  • Hinschauen,
  • Auseinandersetzung und
  • Reflexion.

 

Ich führe, also bin ich

Wer über Führung nachdenkt, setzt sich erst einmal mit sich selber auseinander. Welche Werte sind zentral in meinem Führungsverständnis? Welche Haltung sollen meine Mitarbeitenden spüren? Je klarer die Antworten, desto greifbarer und nahbarer wird die Führungskraft für die Mitarbeitenden. Und dann – aber erst dann – zahlt sich gute Führung aus. Indem die Mitarbeitenden engagiert und motiviert sich für ihre Aufgabe einsetzen.

 

Gefragt ist achtsame Führung

Wer führt, sollte über Führung in modernen Organisationen nachdenken. Matrix-Hierarchien und Projektmanagement haben das lineare Top-down-System längst abgelöst. Dadurch steigen die fachlichen, vor allem aber die sozialen und persönlichen Anforderungen an die Vorgesetzten.

Management und Leadership nehmen in der Wahrnehmung vieler Mitarbeiter viel Raum ein – vor allem, wenn es schief läuft, Entscheide nicht verstanden, Strategien nicht erklärt werden. Umso wichtiger ist es für Chefs, sich mit achtsamer Führung auseinanderzusetzen.