„Unsere FHK-Absolventinnen und –Absolventen verfügen unter absolut intakten Arbeitsmarktchancen“, sagte Bettina Durrer, Studiengangleiterin Wirtschaftskommunikation (FHK), kürzlich auf der Konferenz des Studiengangs.
42 Absolventen dieser Studienrichtung haben auf die Umfrage der HSW geantwortet. Dieses beinhaltet zentrale Fragen zu drei Bereichen, nämlich Studium, Berufseinstieg und Arbeitsmarkt.
Bereitet das Studium auf Arbeitsstellen vor?
Knapp zwei Drittel beurteilten die Qualität des Studiengangs als gut und ein Drittel als mittelmässig. Ebenfalls im gleichen Verhältnis schätzten sie den Praxisbezug im Studium ein. Die Mehrheit war während des Studiums erwerbstätig, nämlich 31 von 42 Studierenden und etwas mehr als die Hälfte konnten bereits zwei bis fünf Jahre Berufserfahrung verbuchen.
Entspricht die Stelle den Ausbildungszielen?
Eines vorneweg: Die Abschlussnoten spielten kaum eine Rolle bei der Stellenvergabe. Und glücklich ist, wer den Berufseinstieg gemeistert hat. Die 30 Studierenden, die es geschafft haben, arbeiten in den Abteilungen Marketing/Kommunikation, Werbung und Verkauf.
Die Hälfte, also 30 Studierende, zählen sich zum mittleren Kader. Neun Studierende sehen ihr Arbeitsfeld in der Sachbearbeitung angesiedelt. Es zeigte sich, dass die einstellenden Unternehmen mehrheitlich auf Fähigkeiten der Kommunikation, Organisation und Teamarbeit sowie auf die Lernfähigkeit setzten.
Wie gestaltet sich der Stellensuche?
Die Studierenden der Wirtschaftskommunikation schickten im Schnitt ein bis 15 Bewerbungen ab und suchten mehrheitlich ein bis drei Monate eine Stelle. Lediglich vier Studierende benötigten länger als vier Monate. Wen wundert es, dass der meistgenannte Absagegrund die fehlende Berufserfahrung war. Denn ansonsten konnten beinahe nur fehlende Spezialkenntnisse einen Grund darstellen, die Stelle anderweitig zu besetzen.
Die 71 Studierenden des dritten Studienjahres werden am 1. Dezember 2006 verabschiedet. Einige haben dann bereits einen Arbeitsplatz gefunden. Andere dürften kurz vor dem Erfolg stehen, will man dem Ergebnis der Umfrage 2006 und den Worten der Studiengangleiterin Glauben schenken. |