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In Zeitungen wird vor allem
die „schizophrene Haltung“ von privaten
Arbeitgebern kritisiert. Sie würden in ihren
Reden nicht müde werden, die Vorzüge der
hiesigen dualen Berufsbildung zu loben.
Gleichzeitig würden sie sich aber immer mehr um
die Schaffung neuer Lehrstellen drücken.
Inzwischen bieten gerade
noch 17 Prozent der Unternehmen Ausbildungen an.
Abhilfe schaffen soll die
Lehrstellen-Initiative, über die am 18.Mai
abgestimmt wird. Sie verlangt ein
Bonus-Malus-System: Betriebe, die bei der
Ausbildung von Lehrlingen kneifen, müssen in
einen Fonds einzahlen. Ausbildungswillige
Betriebe werden finanziell belohnt.
Ein solches Anreizsystem
greife in die Markfreiheit ein, sagen Kritiker
der Initiative. Befürworter halten dagegen, dass
es gemessen an der positiven Wirkung zu Gunsten
der Jugend, ein kleiner Eingriff sei.
Warum fehlen die Lehrstellen?
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