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Die Werbung nutzt
den Begriff des spielerischen Lernens ganz gezielt. Mit der Attraktivität
des Spiels wird um die Aufmerksamkeit und die Gunst der Kinder geworben.
Eine kleine Netz-Recherche
zeigt, dass Kinder fast alles spielerisch lernen. Die Suchmaschine
Google lieferte für die Kombination der Suchwörter «lernen
spielerisch Kinder» rund 1300 Treffer. Kinder
lernen Bruchrechnen auf Englisch, Sätze bilden, sich in der Natur
zurechtfinden, Schach spielen, Nein zu sagen gegen sexuelle Gewalt
und mit dem PC umgehen. Sie lernen Lesen, Schreiben, Zeichnen und
Gefahren einschätzen. Und sie lernen auch, was Biodiversität ist
spielerisch.
Dabei wird das
spielerische Element oft überzeichnet. In Realität werden
da Kurse angeboten, Legasthenie-Probleme angegangen, Nachhilfestunden
erteilt und Themen präsentiert, für die sich die Kinder bestimmt
nur interessieren, wenn ihre Eltern gehörig Druck machen.
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