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Lernen führt zu Glücksgefühlen

Volle Konzentration auf die Tätigkeit ist typisch für spielerisches Lernen. 

©www.globi-hotel.ch

 

Spielen ist oft nicht einfach, meist aber eine lustvoll ausgeübte Tätigkeit. Erkenntnisse aus der Psychologie widersprechen dem Mythos des spielerischen Lernens als einer leichten, nicht ernst zu nehmenden Sache. Gerade weil im Spiel häufig eine ausgewogene Balance zwischen Anforderungen und Können erreicht wird, macht es Spass.

Glücksgefühle («Flow»-Erlebnisse) treten vor allem dann auf, wenn eine Tätigkeit einerseits als anpruchsvoll erlebt wird und man sich andererseits diesen Anforderungen gewachsen fühlt. Im Flow-Zustand verschmelzen Handeln und Bewusstsein; man ist vollkommen auf die Tätigkeit konzentriert.

Solche Zustände sind typisch für das spielerische Lernen. Deshalb kommt ihm eine grosse Bedeutung zu. Zu Unrecht wurde es lange Zeit als Vorstufe des Lernens aus den Schulstuben verdrängt und in die Kindergärten verbannt.

Fachartikel von Urs Schallberger und Regula Pfister, Universität Zürich:

«Flowerleben in Arbeit und Freizeit» (pdf)