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Spielen ist oft
nicht einfach, meist aber eine lustvoll ausgeübte Tätigkeit. Erkenntnisse
aus der Psychologie widersprechen dem Mythos des spielerischen Lernens
als einer leichten, nicht ernst zu nehmenden Sache. Gerade weil
im Spiel häufig eine ausgewogene Balance zwischen Anforderungen
und Können erreicht wird, macht es Spass.
Glücksgefühle
(«Flow»-Erlebnisse) treten vor allem dann auf, wenn
eine Tätigkeit einerseits als anpruchsvoll erlebt wird und man sich
andererseits diesen Anforderungen gewachsen fühlt. Im Flow-Zustand
verschmelzen Handeln und Bewusstsein; man ist vollkommen auf die
Tätigkeit konzentriert.
Solche Zustände
sind typisch für das spielerische Lernen. Deshalb kommt ihm eine
grosse Bedeutung zu. Zu Unrecht wurde es lange Zeit als Vorstufe
des Lernens aus den Schulstuben verdrängt und in die Kindergärten
verbannt.
Fachartikel von Urs Schallberger und Regula Pfister, Universität
Zürich:
«Flowerleben
in Arbeit und Freizeit» (pdf)
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