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Spielen müssen, lernen dürfen?

Spielen und kognitive Leistung sind keine Gegensätze.

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«Spielen kann mit kognitiver Leistung zu tun haben, und lernen kann spielerisch sein», weiss Primarlehrerin Catherine Müller aus Erfahrung. Die Ko-Leiterin des Grundstufen-Versuchs an der Schule Unterstrass in Zürich stellt die Wertungen der Begriffe Spielen, Lernen und Arbeiten gerne auf den Kopf. Im Schulprojekt fasst die Pädagogin die drei Tätigkeiten bewusst mit dem Begriff  «Tun» zusammen.

Catherine Müller schildert in einem NZZ-Artikel vom November 2002 anschaulich die fliessenden Übergänge zwischen spielerischem Lernen und lernendem Spielen. Solche Wechsel werden im Schulprojekt mit einfachen Mitteln unterstützt und gefördert.

Der Artikel «Erfahrungen mit der Grundstufe aus Unterstrass» erschien in einem NZZ-Dossier vor der Abstimmung über die Zürcher Volksschulreform:

NZZ-Artikel, 06/11/2002 (pdf)