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Von der Antike bis ins 19. Jahrhundert war das Reisen ein Privileg der Reichen, Adeligen, Soldaten, Geschäfts- und Kirchenleuten. Mit der wachsenden Industrialisierung und der Erfindung der Eisenbahn begann der eigentliche Tourismus.
Erster Weltkrieg
Nach dem ersten Weltkrieg ermöglichten preiswertere Beförderungsmöglichkeiten und wachsender Wohlstand auch der Arbeiter- und Angestelltenschicht das Reisen.
Zweiter Weltkrieg
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Ferienanspruch in den Gesamtarbeitsverträgen verankert. Der Wechsel vom Individualreisenden zur professionellen Reiseorganisation mit Transportmittel und Unterkunft löste einen Reiseboom aus. Vermehrt fanden auch Busreisen statt und der private Autotourismus entwickelte sich.
Flugzeitalter
Die Einführung von Flugreisen und die Übertragung industrieller Methoden auf die Tourismusbranche vollendete die Entwicklung des Reisens vom Privileg zum Massenprodukt.
Heute sind Ferien verbunden mit lange Flugreisen für eine grosse Bevölkerungsschicht eine Selbstverständlichkeit.
Transportmittel und Reisemotivation im Zeitraffer:
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Transportmittel |
Reisemotivation |
Antike |
Eigene Füsse, Pferd |
Bildung, Vergnügen, Krieg, wirtschaftliche Interessen |
15./16. Jhd |
Schiff, Pferd |
Wirtschaftliche Interessen, Abenteuerlust, Entdeckungshunger |
18. Jhd |
Pferd, Kutsche, Schiff |
Vergnügen, wirtschaftliche Interessen |
19. Jhd |
Eisenbahn, Schiff |
Wirtschaftliche Interessen, Erholung |
20. Jhd |
Flugzeug, Bus, Auto |
Wirtschaftliche Interessen, Erholung, Bildung |
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