News


Reportagen aus Bangladesch und Südafrika mit Medienpreisen ausgezeichnet

Die beiden Journalisten Markus Spörndli und Michael Schilliger sind an der vierten Verleihung des real21-Medienpreises mit dem Haupt- und Förderpreis ausgezeichnet worden. Der Medienpreis von real21 prämiert jährlich herausragende journalistische Arbeiten zu Themen der globalen Entwicklung.

Der mit 10‘000 Franken dotierte Hauptpreis geht an Markus Spörndli für seine Reportage «Die Eltern auf dem Bildschirm», erschienen in der Wochenzeitung WOZ. «Spörndli wirft einen zweiten Blick auf scheinbar Bekanntes und macht verständlich, welch hohe Preise ganze Generationen bezahlt haben.», würdigte Jury-Mitglied Hansi Voigt die spannende Reportage.

 

Michael Schilliger wird für seinen Text «Wem gehört Südafrika?», publiziert in der Neuen Züricher Zeitung, mit dem Förderpreis (5‘000 Franken) ausgezeichnet. «Die Stärke seiner Reportage liegt in seinem emphatischen und vorurteilsfreien Blick auf die Menschen, mit denen er diesem vielschichtigen und geschichtsträchtigen Thema nachgeht.» würdigte Jury-Mitglied Christina Stucky die Reportage.

 

Der Verein «real21 – die Welt verstehen» wurde im Mai 2015 gegründet. Er wird gemeinsam getragen vom MAZ – Die Schweizer Journalistenschule und Alliance Sud, dem Think and Do Tank der Schweizer Entwicklungsorganisationen.