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Siemens, Roland Berger und ADAC zeigen ihre Newsrooms

Wie funktionieren Newsrooms in Grossfirmen? Was funktioniert, wo gibt es noch Herausforderungen? Was waren die grössten Stolpersteine bei der Einführung? Der Blick hinter die Kulissen in München gab Antworten auf diese Fragen.

Erstmals hat das MAZ für Kommunikationsfachleute ein Angebot im Ausland durchgeführt. Den Auftakt der eineinhalbtägigen Newsroom-Reise nach München bildete ein Workshop mit Christoph Moss. Der Professor und Berater gab den Teilnehmenden wertvolle Feedbacks auf ihre Newsroom-Projekte. Am Folgetag standen Besuche bei Siemens, dem Beratungsunternehmen Roland Berger und Deutschlands grösstem Automobilclub ADAC auf Programm. Interessant war zu sehen, dass alle drei Grossfirmen mit dem Newsroom-Modell von Christoph Moss arbeiten. Organisation und Ablauf werden jeweils auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens angepasst und sehen unterschiedlich aus. Entscheidend im Newsroom-Modell ist letztlich, dass Marketing und Kommunikation koordiniert kommunizieren. Nebst der rollenden Planung muss genügend Raum bestehen, um auf aktuelle Ereignisse oder was die Community gerade bewegt, zu agieren.

 

Der Newsroom von Siemens gleicht einem Newsroom von grossen Verlagen.


Patrick Naumann (Siemens), Jens Meier (Roland Berger) und Ole Henry (ADAC) informierten sehr offen und transparent über ihre bisherigen Erfahrungen. Interessant war auch zu sehen, mit welchen Softwarelösungen die Firmen arbeiten. Aus über 7000 Anbietern den richtigen Partner zu finden, ist anspruchsvoll. Künstliche Intelligenz nimmt ebenfalls Einzug in der Kommunikation.

 

Christoph Moss zeigt, wie Kommunikation orchestriert wird.


Die Newsroom-Reise nach München wird auch nächstes Jahr wieder angeboten. Die Ausschreibung erfolgt in Kürze.

 

 

Der Kreativitätsraum von ADAC regt an, Themen neu zu denken.