News


NMJ-Studis knöpfen sich Deep Fakes vor

Studierende des internationalen Masterstudiengangs New Media Journalism, den auch das MAZ mitträgt, verdeutlichen in einem Storytelling-Projekt das Manipulationspotential von sogenannten Deep-Fake-Videos, deren Entlarvungsmöglichkeiten, aber auch positive, narrative Aspekte dieser verblüffenden Komplettfälschungen.

Wem vertrauen wir noch, wenn digitale Technik jede Realität verfälschen kann? Deep Fakes sind Videos, die durch künstliche Intelligenz erstellt werden, sie enthalten falsche, aber sehr echt wirkende bewegte Bilder. Mehrere Fake-Videos haben schon Berühmtheit erlangt. Zehn Studierende des aktuellen berufsbegleitenden Studiengangs New Media Journalism (NMJ) greifen im Modul zu Medienethik die Thematik auf und haben auf deepfakelove.com dazu ein Storytelling-Projekt entwickelt.

 


Grundlage für den aufschlussreichen Multimediabeitrag liefern Interviews mit Experten für Storytelling und der Entlarvungsmethode «Debunking», für Zukunftsforschung und Medienethik sowie Recherchen in den Tiefen der Desinformations-Geschichte. Besonderheiten dieser NMJ-Arbeit: Alles Wissenswerte über Deep Fakes wird mit einer Liebesgeschichte erzählt, die Studierenden gehen das Thema in 14 Kapiteln locker an, lassen sich nicht vom Alarmismus rund um die manipulierten Videos blenden – und spielen selbst kreativ mit der Manipulationstechnologie.

 

> Facebook-Seite des Projekts.

 

Neue Medien - auch deren Missbrauchsformen - sowie redaktionelles und produktionstechnisches Wissen gehören seit je ins Programm des Masterstudiengangs New Media Journalism. Im Oktober 2019 startet der nächste Durchgang. Am MAZ finden drei der zehn Module statt.

 

Details und Anmeldung unter newmediajournalism.net.