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CAS Fachjournalismus: Abschluss mit Zertifikaten und Medienkonzepten

Nach 20 Kurstagen in den letzten fünf Monaten und der intensiven Auseinandersetzung mit einem eigenen Medienprojekt auf herkömmlichen und digitalen Kanälen erhielten die Absolvent(inn)en des CAS Fachjournalismus – einem bewährten MAZ-Angebot - im März 2017 ihre Zertifikate.

Zum Abschluss präsentierten jene fünf Teilnehmerinnen und zwei Teilnehmer, die den ganzen Lehrgang belegt haben, was sie zu einem selbstgewählten Thema erarbeitet haben: Einen Prototypen bzw. eine «Nullnummer» zu einem Fachmedienprodukt (Zeitschrift, Blog, Buch oder Kombinationen von klassischen und digitalen Kanälen). Dazu formulierten sie eine Medienstrategie, d.h. ein Konzept für die Realisierung, Finanzierung und den Betrieb (siehe Beispiele unten). 

 

Im CAS Fachjournalismus (Leitung: Frank Hänecke) vertieften und erlernten die Teilnehmenden seit September allerlei journalistisches Handwerk – Recherche, Themenfindung, Interview, Texten und Redigieren, Einbindung Neuer Medien, Rechtliches und mehr. Der nächste CAS wird um das Thema Visualisierung erweitert und beginnt im September 2017. 

 

 

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Die Fachredaktorin Beatrice Kübli hat die Idee für ein Kampfkunstmagazin für Frauen ausgearbeitet. Im Zentrum steht ein Onlinemagazin als Anlaufstelle für die Community von Frauen, die sich für Kampfkünste interessieren.

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Die Idee der Architektin Lucia Gratz: Eine Zeitschrift für die Dokumentation und die kritische Auseinandersetzung mit Herstellungsprozessen im Kulturbereich – gedruckt und als Website. In der Nullnummer kommentiert und illustriert Lucia Gratz den Umbau des Zürcher Altstadthauses «Haus zur Sul».

 

 

 

Der Historiker und Kulturwissenschaftler Heinz Nauer geht im Buchprojekt mit Begleit-Website «In Mission. Ein Stück Innerschweizer Weltgeschichte» den Aktivitäten der Christlichen Missionare aus der Innerschweiz nach. Sie pendelten zwischen Europa und Übersee und prägten bei uns die Bilder von aussereuropäischen Welten.

 

 

 

Regula Schär, Fachspezialistin Publizistik in der Krebsliga Schweiz, richtet ihr Konzept auf deren Broschüren und eine sanfte inhaltliche Erneuerung mit crossmedialer Vernetzung. Und zeigt dies an einem Beispiel auf. 

 

 

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Iris Oberle, Lokalredakteurin und Mitarbeiterin der Rheinburg-Klinik, verwirklicht ein Kochbuch mit einfach nachzukochenden Rezepten des Klinik-Küchen-Teams, umrahmt von Bildern aus dem Klinik-Alltag, der Umgebung sowie von regionalen Bräuchen.

 

 

 

Die Chemikerin Anna Julia Schlegel verfolgte das Motto «Wissenschaft für Laien»: in ihrem Abschlussprojekt kombinierte sie Naturwissenschaften mit Ästhetik und entwickelte das Konzept für einen zweisprachigen Blog mit Hintergrundartikeln, Interviews, Rezensionen, Kommentaren.

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Der Ingenieur und Fachautor Rüdiger Sellin konzipierte ein ICT-Magazin, das sich insbesondere der Telekommunikations- und Netztechnologie sowie Computervernetzungen widmet und im deutschsprachigen Europa eine seit vielen Jahren bestehende Lücke schliessen soll.

 

 

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«Die Abschlussarbeiten haben auf der ganzen Linie überzeugt – sowohl inhaltlich wie auch formell», freut sich der bewertende MAZ-Dozent Jean-Pierre Ritler: «Gerade Fachjournalisten müssen vermehrt über ihre Grenzen schauen. Ich würde mir wünschen, dass die im Lehrgang entstandenen Ideen auch tatsächlich in echte neue Medienprodukte umgesetzt werden können.»

 

 

Die Gruppe des CAS Fachjournalismus 2016-17 am Abschlusstag - entspannt weitergebildet...

 

Der nächste CAS Fachjournalismus beginnt im September 2017 - Interessierte sind willkommen, siehe www.maz.ch/fachjournalismus

 

 

Die Absolvent(inn)en des CAS Fachjournalismus 2016-17 mit Studienleiter Frank Hänecke (5.v.l.)