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Begrüssungstag am MAZ: Von Fischen und Bergkristallen

Was hat ein Bergkristall mit Journalismus zu tun? Die Antwort lieferte einer jener 34 Studenten und Studen­tinnen, die am MAZ-Begrüssungstag erstmals auf ihre künftigen Kommilitoninnen und Kommilitonen der Diplomausbildung 2017-2019 trafen.

«Bringt zum ersten Tag einen Gegenstand mit, der in eurer bisherigen journalistischen Praxis eine Rolle gespielt hat» – das war der Auftrag des MAZ. Und neben dem Naheliegenden – neben Mikrofonen, Aufnahmegeräten und Agenden – präsentierten die Neuen an diesem besonderen Tag auch Ungewöhnliches. Einen Bergkristall zum Beispiel, der in einem Interview mit einem Strahler eine Rolle gespielt hat. «Der Kristall steht für verborgene Schätze. Schätze, wie sie auch Journalisten ans Tageslicht – an die Öffentlichkeit – holen», begründete der Student seine Wahl.

 

Der Begrüssungstag der neuen Diplomstudenten – er steht für ein erstes Kennenlernen der Kommilitoninnen und Kommilitonen untereinander, und für eine geballte Ladung an Informationen zu den Meilensteinen und dem Ablauf der zweijährigen Ausbildung.

 

Diego Yanez, Direktor des MAZ, gratulierte zur bestandenen Aufnahmeprüfung und stimmte die Neuen mit einem Video («The Power of Words») auf zentrale Werte des Journalismus ein. «Wir erreichen unser Publikum nur, wenn wir uns der Kraft der Worte bewusst sind und sie sorgsam und gekonnt wählen.» Kompetenter Journalismus zeichne sich aber nicht nur durch Attraktivität aus, er müsse auch kritisch und fair sein.

 

Studiengangsleiter Dominique Strebel unterstrich, was die «DNA» der Diplomausbildung ausmache: Der grosse Praxisbezug und die Leidenschaft für den Beruf des Journalisten. «Wir wollen am MAZ nicht Fässer abfüllen, sondern Feuer anzünden.»

 

Studiengangsleiter Dominique Strebel informiert über die Meilensteine der Ausbildung. Links Alexandra Stark, Studienleiterin der Vertiefungsrichtung Online. 

 

In einem «Basar» präsentierten sich der Schweizer Presserat, die Berufsverbände Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM, Impressum, Freie Berufsjournalisten FBZ, Syndicom und Junge Journalisten Schweiz sowie Reporter ohne Grenzen und das Branchenmagazin Edito.

 

 

Kampf für die Pressefreiheit: Bettina Büsser von der Schweizer Sektion «Reporter ohne Grenzen» berichtet künftigen Diplomstudenten vom weltweiten Engagement der Organisation.

 

Die künftigen Diplomstudenten erfuhren an den Ständen des Basars, wie wichtig die Arbeit dieser Organisationen und Publikationen für die Medienfreiheit weltweit (aber auch in der Schweiz) ist, weshalb es den Presserat braucht und warum ein solidarisches Zusammenstehen letztlich jedem einzelnen Journalisten und jeder Journalistin zugutekommt.

 

Yvonne Debrunner, Absolventin der Diplomausbildung 2014-2016, gibt den jungen Kolleginnen und Kollegen Tipps zur Abschlussarbeit. 

 

Dass die Arbeit von Journalisten nie langweilig, manchmal gar kurios ist – dafür stand exemplarisch, was eine Studentin ihren Kommilitonen an diesem ersten Tag präsentierte: Einen Fisch, verpackt in Folie. Denn 10 Fische waren der Preis, den sie im Rahmen einer Reportage im Südkongo einem Rebellenführer für ein Interview zu entrichten hatte. 

 

Anstossen mit den künftigen Kommilitoninnen: Apéro in der Cafeteria des MAZ.

 

Austausch zwischen ehemaligen und neuen Diplomstudentinnen.

 

 

MAZ-Direktor Diego Yanez gratuliert den Studierenden der Klasse 2017-2019 zur bestandenen Aufnahmeprüfung.