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Frutigtaler Gedichte in neuem Gewand

Ein neues Buch ehrt das vielseitige literarische Schaffen der Autorin Maria Lauber. MAZ-Studienleiter und Fotograf Reto Camenisch war am Buchprojekt beteiligt. Dafür wanderte er in Frutigen, der Heimat der Mundart-Dichterin.

«Ischt net mys Tal emitts» erscheint zum 125. Geburtstag der frutigtaler Autorin Maria Lauber (1891–1973) – eine bedeutende Vertreterin der Mundartliteratur des 20. Jahrhunderts. Studienleiter Reto Camenisch hat die Heimat der Autorin in melancholischen schwarz-weiss Fotografien eingefangen. «Ich habe mich von einzelnen Wörtern begleiten lassen, etwa wenn Maria Lauber in ‹Nug es mal› vom Grund spricht. Den Grund habe ich abgeschritten, der Kander entlang, etwa acht oder neun Mal bin ich in Frutigen auf Wanderschaft gegangen, mit meiner Kamera», sagt er im Gespräch mit Radio SRF2 Kultur.

 

Die Bilder sowie eine CD mit Lesungen und musikalischen Vertonungen (wie «Oes Huus» von Nadja Stoller und Christoph Trummer) ergänzen den Leseteil des Buches.

 

 

Foto von Reto Camenisch

 

Buchhinweis: Maria Lauber/Kulturgutstiftung Frutigland (Hg.): «Ischt net mys Tal emitts». Zytglogge Verlag, 2016.