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MAZ-Absolventinnen erhalten Medienpreise Aargau/Solothurn

Marielle Käser wurde für eine Reihe von Reportagen in «Radio 32» mit dem Medienpreis 2016 ausgezeichnet, Sabine Kuster für eine Artikelserie in der Aargauer Zeitung.

Marielle Käser stieg für ihre preisgekrönte Arbeit in den Untergrund. Herausgekommen ist eine «Scheiss-Geschichte», wie Radio 32 auf seiner Website titelt. Denn die Journalistin, die im vergangenen Jahr die Diplomausbildung am MAZ abgeschlossen hat, ging den Fragen nach: Was passiert eigentlich, nachdem wir den Spülknopf im WC gedrückt haben? Wie wird aus Abwasser wieder verwendbares Wasser? Und welche Probleme haben die Kläranlagen mit dem, was wir gedankenlos fortspülen?

 

Marielle Käser an der Preisverleihung (Bild: zvg)

 

«Die Randständigen» lautet der Titel der Serie, mit der Sabine Kuster in der Sparte Print abgeräumt hat. Kuster, Absolventin der Diplomausbildung sowie des Lehrgangs Redaktionsmanagement, blieb bei jenen Menschen stehen, an denen sonst alle vorbeihasten; sie sprach in Aarau mit jenen, denen sonst alle ausweichen: mit Drogenabhängigen, Obdachlosen, Punks. Wie sie diese Menschen zu Wort kommen lässt und deren persönliche Geschichten aufzeichnet, hat mit Voyeurismus nichts zu tun – aber mit aufrichtigem Interesse an jenen, die am Rand unserer Gesellschaft leben.

 

 

 Preisträgerin Sabine Kuster (Bild: zvg)

 

Der Medienpreis wird jährlich in den Kategorien Print, Radio, Online, Fotografie und Video vergeben und ist mit insgesamt 15 000 Franken dotiert. Mit der Auszeichnung soll die Qualität der lokalen und regionalen Berichterstattung der beiden Kantone gefördert werden, so der Verein Medienpreis AG/SO.