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Von Bettlern und Medienschaffenden: Willkommenstag am MAZ

Die Prüfung haben sie bestanden – nun trafen sich die 38 künftigen Studentinnen und Studenten erstmals alle am MAZ. Einstieg in einen Beruf, der durch die Kraft der Worte, Bilder und Töne lebt.

Ein Münzregen prasselt in die Büchse des blinden Bettlers – aber erst, nachdem die Journalistin sein Schild umgeschrieben hat. Eine Schlüsselszene im Video, den MAZ-Direktor Diego Yanez bei der Begrüssung der 38 neuen Diplom-Studierenden zeigte. Der Clip beweist: Die Fähigkeiten von Medienschaffenden sind Gold wert. Sie können Menschen bewegen, fesseln und verändern.

 

Vor den jungen Journalistinnen und Journalisten liegen nun zwei Jahre, in denen sie diese Fertigkeiten erlernen. Neben ihrer Arbeit bei Radio- und Fernsehstationen, in Online- oder Printmedien besuchen sie 90 Kurstage am MAZ. Sie reflektieren in den Kursen, was sie im oft hektischen Alltag eigentlich machen. Und sie lernen von den besten Praktikern besser zu werden. Damit sie ihre Texte und Beiträge attraktiver gestalten, bei ihren Recherchen zielstrebig vorangehen und in heiklen ethischen und rechtlichen Fragen einen kühlen Kopf  bewahren.

 

Sie wählen zwischen den Vertiefungsrichtungen Online (7 Studierende), Print (21 Studierende), Radio (8 Studierende) und Video/TV (2 Studierende). Für alle gilt: Während des Studiums müssen sie eine persönliche Website oder einen Blog  betreiben. Erste Schritte dazu unternahmen die jungen Medienschaffenden in einem Workshop am Willkommenstag.

 

„Die richtige Geschichte, zum richtigen Zeitpunkt, auf dem richtigen Kanal und erst noch richtig erzählt – das ist guter Journalismus“, betonte Diego Yanez in seinen einleitenden Worten. Er appellierte zudem an Motivation, Haltung und Leidenschaft der Studierenden. 

 

In einem «Basar» mit Infoständen lernten die künftigen Studierenden jene Organisationen und Publikationen kennen, die ihnen das (Über-)Leben in der Medienlandschaft erleichtern helfen – von den Jungen Journalisten Schweiz über Gewerkschaften (im Bild: Estelle Seiler, impressum), dem Presserat bis hin zum Medienmagazin Edito/Klartext.

 

Zwei Absolventen des letzten Studiengangs (Matthias von Wartburg und Dominik Galliker) stellten ihre Diplomarbeiten vor – krönender Abschluss zweier intensiver Jahre des Lernens und der Reflexion, die nun vor den neuen Studierenden liegen. Der offizielle Startschuss fällt mit dem ersten Kurs im März 2016.

 

 

Bei einem Abstecher in die MAZ-Cafeteria und beim Apéro lernten sich die Studierenden kennen. Sie knüpften erste Kontakte eines Netzwerks, das ihnen ihr ganzes Journalistenleben hindurch nützen wird.

 

Und das sind die Studierenden der Diplomausbildung 2016 – 2018: