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real21: Eingabefrist für Projektanträge hat begonnen

Es geht los! Der real21-Medienfonds zur Förderung der Berichterstattung über Themen der globalen Entwicklung nimmt seine Arbeit auf. Ab 15. September und bis spätestens 15. November 2015 können Medienschaffende journalistische Projekte eingeben.

Die besten Vorschläge werden mit Beiträgen von bis zu maximal 10`000 CHF an die Realisierungskosten unterstützt. Ob Menschenhandel in Zentralafrika, Demokratisierung in Bhutan, Klimaflüchtlinge in Bangla Desh, Brain Drain in Mittelamerika oder Chinas Griff nach den Rohstoffen Asiens und Afrikas – uns interessieren globale Themen, Recherchen und Geschichten, die in den Schweizer Medien mangels Ressourcen oft auf der Strecke bleiben. Dabei unterstützt real21 Journalistinnen und Journalisten aller Mediengattungen, auch Teamarbeiten sind möglich. Projektanträge können mittels Antragsformularen per E-mail an inforeal21ch gerichtet werden.

 

Der Verein «real21 – die Welt verstehen» wurde diesen Sommer gemeinsam vom MAZ – Der Schweizer Journalistenschule und Alliance Sud, der Arbeitsgemeinschaft der Schweizer Hilfswerke gegründet. Er wird präsidiert von MAZ-Direktor Diego Yanez und finanziert durch Beiträge der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Dem Vorstand gehören ausserdem Daniel Hitzig (Alliance Sud) und der freie Publizist Markus Mugglin an. Das Sekretariat des Vereins ist beim MAZ in Luzern angesiedelt.

 

Über die Vergabe der Fondsgelder entscheidet eine unabhängige Fachjury, in der neben erfahrenen Medienschaffenden auch die beiden Trägerorganisationen vertreten sind.

 

 

Bild: Keystone