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13 Thesen von MAZ-Dozent Schawinski

Roger Schawinski hat sich im Interviewkurs am MAZ zu seiner Arbeit geäussert und Fragen beantwortet. Zum Beispiel: Wann ist eine Talkshow gelungen? Was braucht ein Interview, damit die Leute dranbleiben?

Roger Schawinski hat sich im Interviewkurs am MAZ zu seiner Arbeit geäussert und Fragen beantwortet. Zum Beispiel: Wann ist eine Talkshow gelungen? Was braucht ein Interview, damit die Leute dranbleiben?

 

 

13 Thesen aus Schawinskis Schatz an Erfahrungen und Überzeugungen:

  • Ein gutes Interview ist: Konzentration! Konzentration! Konzentration!
  • Menschen werden durch ihre Schwächen menschlicher.
  • Emotionen sind das spannendste.
  • Wenn ich Behauptungen aufstelle, muss ich die Beweise parat haben.
  • Ich gehe mit einem 30-Seiten-Dossier in eine 27-minütige Sendung.
  • Zu mir kommt kein Bundesrat in die Sendung, weil seine Pressestelle dann keine Kontrolle mehr hätte.
  • Ein Interview ist wie ein Schachspiel: den übernächsten Zug voraussehen und -planen.
  • Entscheidend ist: Wo und wann darf ich als Interviewer die "Trigger" setzen? Wann geht das Adrenalin rauf?
  • Der Zuschauer ist bei mir der Schiedsrichter: Er ist involviert und entscheidet laufend.
  • Was ist bei einer Frage die wahrscheinlichste Antwort? Fällt sie banal aus, stelle ich die Frage nicht.
  • Sicherheit im Konzept heisst auch: davon abweichen, wenn's nötig ist.
  • Die Antworten sind der Humus, und damit kann man arbeiten.
  • Da kämpft jeder um sein rhetorisches Überleben (zur Radiosendung "Roger gegen Roger").