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Drei Fragen an DAJ-Student Dominik Galliker

Dominik Galliker ist frisch diplomierter Student der Diplomausbildung und BZ-Redaktor. Seine Diplomarbeit «Mamour – mon amour» hat er sowohl in einer Print- wie auch einer Multimedia-Version eingereicht. Sie sind in Dramaturgie und Machart unterschiedlich - wurden aber beide mit der Bestnote ausgezeichnet.

Im Interview erzählt der Student vom Making-of der Arbeit.
(Zum Nachlesen: Printversion / Multimediaversion)

 

1. Das Thema deiner Diplomarbeit haut prima vista niemand aus den Socken: Schweizerin heiratet Sans-Papiers.  Was hat dich trotzdem  fasziniert?

Dass die meisten Leser Lena zunächst für naiv halten. Ich mag Geschichten, deren Protagonisten von vornherein eher negativ wahrgenommen werden. Diese Leute sind einfach spannender als solche, die eh alle gut finden.

 

2. Du hast zum gleichen Thema einen Printtext und eine multimediale Arbeit erstellt. Was entstand zuerst und wie haben sich die beiden Formen befruchtet?

Zuerst entstand ein gemeinsames Storytelling, dann habe ich erst den Printtext geschrieben. Ich hatte Mühe, so viele Infos und Szenen unter ein Dach zu bringen. Da war ich froh, hatte ich erst Mal nur Text. Allerdings haben auch die Multimedia-Elemente den Text befruchtet: Während der Hochzeit habe ich viel zu wenige Details notiert. Zum Glück konnte ich einige später bei den Videos und Fotos «abschreiben».

 

3. Glaubst du, solche langen Multimediaformate werden in den Medien einen festen Platz finden oder ist der Aufwand schlicht zu gross?

Ich hoffe es. Der Aufwand  war riesig. Aber das hängt sicher damit zusammen, dass wir alle kaum Erfahrung mit solchen Projekten hatten.

 

 

 

In der Rubrik Best-of Diplomarbeiten 2015 finden Sie eine Auswahl weiterer spannender Arbeiten von DAJ-Studierenden.

 

 

Dominik Galliker bei der Diplomübergabe