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| Katja Hösli, Zeitungsdesignerin | 10. März 2003 |
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Das Layout einer
Zeitung zu ändern, kommt einer kleinen Revolution gleich. Der Aufschrei der Leserschaft ist so sicher wie das Amen
in der Kirche. Und auch in den Redaktionen selbst hagelt es häufig Proteste.
Katja Hösli macht es trotzdem immer wieder. Die 41-jährige Zürcherin ist eine der renommiertesten Zeitungsdesignerinnen. Ihre jüngsten "Faceliftings": St.Galler Tagblatt und der Bund. Hat sie in St. Gallen eher einen sanften Eingriff vorgenommen, fällt der in Bern schon massiver aus: Farbbilder statt Schwarzweiss und eine handfeste Änderung der Typographie (grössere Titel, unterschiedlicher Lauftext) fallen auf Anhieb ins Auge. |
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Alter und neuer "Bund": Farbe statt schwarzweiss, und deutliche Eingriffe in der Typographie – in jedem Redesign steckt auch eine Menge Überzeugungsarbeit. |
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Die Erwartungen an die geänderte Aufmachung sind hoch: Das neue Design darf
– trotz aller Widerstände – das Stammpublikum nicht vertreiben. Und es soll
vor allem neue Leser ködern, gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten. Mit
frischem, attraktivem Auftritt. Aber was gilt als "attraktiv"? Nach welchen
Kriterien definiert sich überhaupt das "Gesicht" einer Zeitung? Wann hat
sich das Erscheinungsbild eines Blattes überlebt? Und gegen welche
Vorurteile (bei Redaktorinnen, bei Fotografen) muss Katja Hösli angehen,
wenn es ans Gestalten geht? Sie stellt sich unseren Fragen am zweiten Forum
des Jahres. |
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Kurzbiographie Katja Hösli
Zeit: 10.3.2003, 17.00 – 18.30 Uhr Ort: Hochschule für Wirtschaft Luzern HSW, Zentralstrasse 9, 3. Stock, Raum 3.08 |
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