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Wohin steuern die Schweizer Medien? Montag, 31.3.03
Zwischen "Hoffentlich erwischt's uns nicht!" und "Alles muss anders werden!"

Die Schweizer Blätter stecken in der Krise, das lässt sich ohne Übertreibung sagen. Verleger und Konzerne reagieren 1. unsicher und 2. mit unterschiedlichen Rezepten. Rigoroses Sparen lässt sich noch am ehesten als gemeinsamer Nenner ausmachen. Dabei erinnert die Strategie mancher Häuser an eine Art Winterstarre: Möglichst nicht bewegen und stillhalten - der Frühling wird (für die Medien) schon wieder kommen. Andere reagieren mit wuchtigen Neu- und Umbesetzungen. Und markieren somit, unübersehbar für Belegschaft und Publikum, "Neuorientierung" und "Aufbruchstimmung". Als gehe es nun vor allem darum, fest aufzutreten und klar Position zu bezie-hen. Aber welche Position? Führt die Krise zu einer Re-Politisierung der Medienlandschaft?

Zwei Kenner der Medienbranche nehmen zu den Fragen Stellung und diskutieren mit den Studierenden über Gegenwart und Zukunft der Schweizer Medien: Christian Mensch, Medienjournalist und langjähriger Weltwoche-Redaktor. Constantin Seibt, Inland-Redaktor der WoZ.

Bitte unbedingt Kommen bestätigen bei monika.unternaehrer@maz.ch 

Montag, 31.3.2003
Hochschule für Wirtschaft HSW Luzern
Zentralstrasse 9
Raum 3.08
17 - 18.30 Uhr
 

Christian Mensch, Jahrgang 1964, Studium der Germanistik (Sprach- und Literaturwissenschaf-ten) und Geschichte an der Universität Basel. Erste journalistische Gehversuche bei der "Nord-schweiz". 1986 bis1991 studentische Arbeit beim Aufbau des Nebenfaches Medienwissenschaften an der Uni Basel, Mitbegründer der Studentenzeitung "GeZetera". 1988 bis1991 Freier Journalist bei Radio DRS, Regionaljournal Basel. 1991 Lizentiat, Abschlussarbeit: "Vielfalt in den lokalen Medien Basels am Beispiel der Lokalberichterstattung". 1991 bis 1994 verantwortlicher Redaktor der "WerbeWoche" für Media- und Medienthemen. 1994 bis1997 Teamleiter Medien sowie Medien- und Wirtschaftsredaktor beim "Tages-Anzeiger". 1997 bis 2003 Medien- und Inlandredaktor der "Weltwoche".

Constantin Seibt, Geboren 1966. Studium in Zürich (abgebrochen). Krimi "Das Unglück", 1 Short Story Band "Bad News", Kolumnenband "Familie Monster". Zwei Volontariate in kindlichem Alter beim "St. Galler Tagblatt". Zum Journalismus gekommen nach der Krimiveröffentlichung "durch die Entdeckung, dass Zeitungen erstaunlicherweise für Schreiben Geld zahlen". Zwei Jahre Redaktor bei der Unizeitung ZS, dann Jahre als freier Journalist für Fabrikzeitung, Nachtblatt, WoZ, Toaster, NZZ Folio etc. Seit 1999 fest angestellt bei der WoZ, zunächst für Kultur & Komik, nun für Wirtschaft & Politik. Und: "Bis zum 31. März 2003 keine einzige Minute in einer Journalistenschule verbracht".

 

 

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