Fotoausstellung am MAZ in Kastanienbaum
Die Hölle kann warten – Überleben in Bangladesch
Fotoreportage von Marius Born
 
Im Sommer des letzten Jahres weilte der Winterthurer Fotograf und TV-Journalist Marius Born in Bangladesch und konnte dort bei der englischsprachigen Zeitung «The Independent» eine Stage machen. Neben der Tätigkeit auf der Redaktion ging er noch eigenen Fotoprojekten nach, fand Hinweise in den täglichen Kurzmeldungen der Zeitung, durchforschte Dossiers von Frauen- und Menschenrechtsorganisationen. Daraus entstanden sind Bildergeschichten zum Arbeitsalltag in dem asiatischen Land, zum Überlebenskampf von Opfern privater und polizeilicher Gewalt und zu den Lebensbedingungen der Frauen. Die Fotos sind jetzt, unter dem Titel «Die Hölle kann warten», im MAZ in Kastanienbaum/Horw zu sehen. «Bei uns im Westen lautet die Devise «Der Himmel kann warten», weil wir es uns auf der Erde wohl sein lassen können. In Bangladesch ist es ein Kampf ums Überleben», erläutert Marius Born.

Marius Born (32), in Winterthur geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Uni Zürich und ging dann nach New York, wo er bei IBM als Assistent im Bereich Global Operation tätig war. Trotz aussichtsreichem Job verabschiedete er sich von der Managerkarriere, wandte sich dem Fotografieren und Schreiben zu, arbeitete u.a. für die Deutsche Presse-Agentur (Bereich United Nations) und die Zeitung «Aufbau». Er bereiste auch Lateinamerika, Manila und Russland. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz machte er am MAZ ein Nachdiplomstudium und ist heute als Journalist bei Cash-TV tätig. Daneben arbeitet er als freier Fotograf. 

Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr geöffnet oder nach Vereinbarung (Tel. 041 340 36 36).

Verlängert bis 30. November 2001




 

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