«Der Verdingbub» füllt zurzeit die Kinosäle und bringt die Diskussion über ein düsteres Stück Schweizer Vergangenheit wieder in Fahrt. Jetzt war der Regisseur zu Gast im Kurs Kultur und Journalismus. Markus Imboden, bekannt für Werke wie «Bingo», «Komiker» oder den heiss diskutierten Luzerner Tatort «Wunschdenken», schilderte seine Erfahrungen mit Fördergeldern, eitlen Schauspielerinnen und dem öffentlich rechtlichen Fernsehen.
Auch über die Beziehung zwischen Künstler und Kritiker diskutierte der Regisseur mit den Studierenden. Wobei er zugab, dass auch er manchmal an harter Kritik zu beissen habe. Das wichtigste Urteil ist dem Berner jedoch jenes seiner Mutter. Deshalb ärgere er sich über eine schlechte Kritik im Berner Oberländer, den seine Mutter abonniert habe.

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