Ihre Kurse beginnen zwar erst im März 2012, doch war schon Mitte Dezember ein wichtiger Tag für die 41 Studierenden der Diplomausbildung 2012 - 2014. Wie muss ich meine Kurse buchen? Was sind Pflicht-, was sind Wahlkurse? Kann ich als Radiojournalistin auch einen Videokurs besuchen? Und was verbirgt sich hinter dem Kurstitel «Journalismuskonzepte»? Einige der Fragen, mit denen sich die Studierenden am Begrüssungstag am MAZ auseinandersetzen mussten.

25 der neuen «DAJler» kommen aus Printmedien, acht vom Radio und acht vom Fernsehen. Anfang November hatten sie die letzte Hürde des Aufnahmeverfahrens genommen: die zweitägige Prüfung am MAZ.

Direktorin Sylvia Egli von Matt gratulierte den jungen JournalistInnen. «Sie wurden aus hunderten von Bewerberinnen von Redaktionen ausgewählt und haben, als zweite Hürde, auch die MAZ-Leitung überzeugt mit Ihrem Wissen, Ihrem Können und vor allem Ihrer Leidenschaft für den Journalismus. Sie haben den schönsten Beruf gewählt, der allerdings immer anspruchsvoller wird. Berichterstatter sein reicht nicht mehr, Sie sind v.a. Kuratoren, Wegweiser, Interpretatorinnen.» Und sie riet, das grosse Netzwerk des MAZ zu nutzen, alle Medien auszuprobieren und sich ein eigenes journalistisches Profil zu erarbeiten.
Gefragt, was sie denn vom MAZ vor allem erwarten, äusserten die Studierenden nicht Unerwartetes. Einige Zitate:
- «Die Kenntnisse über den Journalismus möglichst praxisbezogen vertiefen. Das Handwerk dieses spannenden Berufs von Grund auf kennen lernen und im Alltag auf der Redaktion anwenden.»
- «Das journalistische Handwerk erlernen, Crossmedial arbeiten zu lernen (insbesondere auch online und Fotografie), Quellen kritisch beurteilen zu können.»
- «Interessante und hochstehende Dozenten, Kennenlernen von interessanten Menschen, Verknüpfung von Netzwerken»
- «Quellen kritisch beurteilen zu können, die verschiedenen journalistischen Stile richtig anwenden zu können (Portrait, Reportage, ...), auch längere Stories schreiben zu können (guter Einstieg, verschiedene Ebenen, roter Faden).»
- «Ich erwarte von meiner Zeit am MAZ, dass ich das Handwerk des Journalismus von A bis Z erlerne, mich im ständigen Austausch mit Dozenten und Mitstudenten stetig weiterentwickle und nach Abschluss der Diplomausbildung den Herausforderungen der Medienwelt mit dem nötigen Rüstzeug entgegentreten kann.»
- «Theorie mit Praxis verbinden, Abwechslung vom Redaktionsalltag»

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Fotos: Benno Kissling
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