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MAZ-Mediapodium im Zeichen des boomenden Lokaljournalismus

«Das Lokale im Journalismus – DAS Allerheilmittel, DIE Überlebenschance?» Zur Behandlung dieser Frage trafen sich am 1. September 2009 im KKL Luzern Medienprofis und Gäste des MAZ zum 4. Mediapodium. Das Thema war gut gesetzt, erlebt das Lokale in den Medien derzeit doch Hochkonjunktur, wie MAZ-Direktorin Sylvia Egli von Matt einleitend festhielt - obschon dieser «wohl anspruchsvollste Journalismus-Job» mit immer weniger Ressourcen auszukommen und neuen, multimedialen Anforderungen zu genügen habe.

Was die Referenten an umgesetzten neuen Zugängen zur Leserschaft vorstellten, was an Ideen skizziert wurde, erwies sich als wahre Fundgrube für hiesige Lokalmedien. Vor allem überzeugte Paul-Josef Raue, Chefredaktor der Braunschweiger Zeitung, mit Beispielen aus deren vielbeachteten und ausgezeichneten Konzept einer «gelebten Bürgerzeitung». Auch Michael Dostal, mssw Print-Medien Service Südwest und Matthias Bärenfaller vom Walliser Radio Rottu brachten viele kreative Best-Practice-Vorschläge ein.

In einem zweiten Teil ging es um Selbsthilfe: Themengeber und MAZ-Dozent Jörg Meier, AZ-Medien, und Berthold Flöper stellten die «Drehscheibe Lokaljournalismus» vor, eine (notabene vom deutschen Staat unterstützte) Austausch-Plattform für Lokalredaktionen, die auch für hiesige Anbieter viel zu bieten hat. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Hugo Bigi.

Schon im Vorfeld trafen sich Verleger und Chefredaktoren am MAZ, um neue Strategien zu besprechen und ein gemeinsames Vorgehen zu planen - «wir bleiben dran».

Sylvia Egli von Matt mit den Mediapodium-Referenten Jörg Meier, Paul-Josef Raue, Berthold Flöper, Matthias Bärenfaller und Michael Dostal (v.l.); Fotos: Stefan Bohrer

 
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