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Das MAZ feierte sein 25jähriges Bestehen
«Wir alle sind das MAZ» - Stifter, Träger, Verantwortliche, Dozierende, Studierende, AbsolventInnen, Mitarbeitende, Freunde und Begleiter der Schweizer Journalistenschule feierten am 13. März 2009 im Luzerner Südpol.
Seit den Anfängen in der Villa Krämerstein
haben Tausende junger Journalistinnen und Journalisten sowie erfahrene Medienprofis und Führungskräfte
an ihrem Handwerk und ihren Medienkompetenzen gefeilt. Aus dem kleinen «Medienausbildungszentrum» ist eine international
vernetzte Institution geworden – mit zahlreichen Studiengängen, Aus- und Weiterbildungsseminaren
sowie Trainings für Kader aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft.
Das MAZ - Die Schweizer Jubiläumsschule: Das in einem Vierteljahrhundert Erreichte wurde am 13. März 2009 gefeiert - zusammen mit rund 500 geladenen Gästen im «Südpol», Luzern. Festredner und Podiumsgäste
befassten sich mit dem Thema «lokal – international» – einem Spannungsfeld, das gerade für die Medien von existenzieller Bedeutung ist, entscheidet für viele Verlage doch eine gute regionale oder lokale Berichterstattung über das Weiterleben.
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«Wir Journalisten brauchen eine Botschaft», begann MAZ-Direktorin Sylvia Egli von Matt ihre Begrüssung: «Wir alle hier sind das MAZ und haben mindestens drei Gründe um zu feiern»: Erstens die Erfolgsgeschichte der Schweizer Journalistenschule, die mindestens drei Konjunkturzyklen gut überlebt habe. Man feiere auch «jetzt erst recht», trotz der äusserst schwierigen Zukunft der Medienbranche.
Drittens «wollen wir mit unserem Fest zeigen, dass wir an die Zukunft des Journalismus glauben, an den Primat des Inhaltes, ans Überleben starker Marken. Zwar sehen auch wir die aktuellen Gefahren, die schwindenden Ressourcen. Doch wir machen überzeugt PR für den Journalismus. Je schwerer überschaubar ist, was auf der Welt passiert, je mehr Informationen verfügbar sind, desto wichtiger werden Selektion, Erklärung, Einordnung. Medien können eine identitätsstiftende Rolle übernehmen. Dies ist auch Thema unseres Festaktes.»


Nachdem Heiner Käppeli, langjähriger Studienleiter, unter dem Titel «Konstant im Wandel» das heutige MAZ mit der Anfangszeit verglichen hatte und auf die aktuellen Erfolge verwies (zum Beispiel die derzeit jährlichen 1550 Kursteilnehmenden), folgten Grussbotschaften der Stifter.
Regierungsrat Max Pfister, Vorsteher des Bau-, Umwelt und Wirtschaftsdepartementes, gratulierte im Namen der Luzerner Kantonsregierung und brachte das Versprechen mit, auch in Zukunft für Medienstoff zu sorgen. Hanspeter Lebrument, Präsidenten des Verbands Schweizer Presse, überbrachte einen Bündner Bergkristall – wie der gute Journalismus «scharf, präzis, solid und transparent», dann sprach Daniel Eckmann, Vizepräsident SRG SSR ideé Suisse seine Anerkennung (>PDF) aus. |
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Drei Schirme schenkten die Mediengewerkschaften, vertreten durch Oliver Kuhn, SSM, Salva Leutenegger, Impressum Anne-Regula Keller, Impressum, und Gerhard Lob, Comedia. Catherine Duttweiler, Chefredaktorin Bieler Tagblatt, Vertreterin der Chefredaktorenkonferenz, schenkte eine Buchstabensuppe und Goldbarren aus Schokolade.

Hanspeter Lebrument

Catherine Duttweiler
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Die Festrede hielt Valentin Groebner, Historiker der Universität Luzern, zum Thema « Identität – oder was sich die Anderen so vorstellen». Er erklärte geistreich, warum der Begriff Identität so klebrig allgegenwärtig ist: «Weil er für die Einbildungen der anderen steht: Für etwas, an das man selbst nicht glaubt, von dem man aber überzeugt ist, dass die anderen davon überzeugt seien». Groebner sieht in der Identität jene geheimnisvolle Essenz, «von der wir vermuten, dass irgendwelche andere mehr haben – oder jedenfalls eine authentischere, irgendwie echtere Identität als wir selbst.»
> Festrede (PDF)
Auf die Medien bezogen schloss Groebner: «Der Qualitätsausweis ist die Berichterstattung über die Veränderung der wirklichen Welt. Und diese Wirklichkeitshaltigkeit von Journalismus ist das, was im Idealfall den Blick in die Küchen erlaubt, das das „making of“ der künstlichen Welten sichtbar macht; und diese Wirklichkeitshaltigkeit von Journalismus ist immer das, was die Identität ruiniert. Und das, so scheint mir, wird heute hier gefeiert. Und das ist gut so.» |
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Die Gesprächsrunde mit Groebner und Ehrengast Samih Sawiris, dem in Andermatt bauenden Unternehmer aus Aegypten, wurde zum wohl spektakulärsten Auftritt des moderierenden MAZ-Stiftungsratspräsidenten Iwan Rickenbacher. Dieser stürzte samt Sessel hinter die Bühne und sorgte so für Schrecksekunden. Erleichterten Applaus gab es, als er kurz danach wieder auf dem Podium erschien – cool von einem «zu abrupten Abgang» sprach und das Gespräch fortführte, als sei nichts gewesen. Ihm ist zum Glück tatsächlich nichts passiert.

MAZzacker
«Spoken-Word-Jazz» gab es vom Jürg Halter Quartett, (mit Vera Kappeler, Philip Schaufelberger, Julia Sartorius), Oldies, Rock und Tanznummern boten die wiederbelebten MAZzacker, eine Band ehemaliger MAZ-Absolventen (Elmar Deflorin, Beat Glogger, Monika Klötzli, Bernd Merkel, Thomas Schaller, René Spescha, Barbara Stöckli). Kulinarisch versorgt wurden die Gäste mit Spanferkel sowie kambodschanischen, türkischen, italienischen und regionalen Gerichten.
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Zu den Bildstrecken:
Fotografiert haben Caroline Minjolle, Stefan Bohrer, Christoph Bosset.
Diashow & Bearbeitung Jodok Kobelt
Web-Working, Redaktion: Frank Hänecke
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Jodok Kobelt |
Auch die Verleger stehen zum MAZ: Sie unterstützen uns im Jubiläumsjahr besonders, indem sie Platz für Image-Inserate kostenfrei zur Verfügung stellen. Mit ganzseitigen Bildern warb und wirbt das MAZ für Professionalität im Journalismus. Auch viele Radiostationen strahlen einen MAZ-Spot aus, in denen die Notwendigkeit des Journalismus akustisch veranschaulicht wird. Beispiele:

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Die MAZ-Geschichte. Kleine Chronik
eines grossen
Erfolgs 1984 – 2009 (PDF, 1.5 MB)
Namensliste Diplom- oder Master-Abschlüsse seit 1984 (PDF) - als Film (Abspann, Quicktime-Movie, 75MB!)
Radiobeitrag vom Regionaljournal LU (MP2, 8.5MB)
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«Das MAZ-Team macht einen hervorragenden Job - nicht nur für die Schweiz, sondern für Europa.» Marianne Peters, Präsidentin der European Journalism Training Association. |
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MAZ - aktuell
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