Nächster Durchgang Oktober 2012 bis September 2014
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Der berufsbegleitende, vom MAZ mitgetragene Studiengang «New Media Journalism - europäisch vernetzt weiterbilden» (4 Semester, 90 ECTS) orientiert sich an neuen Technologien und den veränderten Bedürfnissen der Medienbranche. Er verbindet journalistische und medientechnische Kompetenzen mit professionellem Redaktionsmanagement. Verlage, Medien- und Rundfunkhäuser lassen hier ihre zukünftige Führungselite mit Schwerpunkt Crossmedia weiterbilden - auf Universitätsniveau und gleichzeitig praxisnah.
Studiert wird an vier führenden Journalistenbildungseinrichtungen: der Universität Leipzig/Leipzig School of Media (LSM), der Akademie für Publizistik in Hamburg (AfP), am Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ) in Salzburg und an der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern.
Die länderübergreifende Zusammenarbeit ist Konzept: internationale Inhalte, Netzwerke als Arbeitsumfeld, Qualitätsmedien und Top-Referenten aus allen drei Ländern. Das internationale Studium ist berufsbegleitend mit Schwerpunkt Crossmedia und bietet künftigen Spitzen-Medienmachern die Möglichkeit, auf akademischem Niveau Crossmedia-Kenntnisse, Führungskompetenzen und neue Managementtechniken zu erwerben sowie Inhalte und Onlinetechniken verschränkt und berufsnah anzuwenden.
Das Weiterbildungsstudium besteht aus zehn Modulbausteinen, einem Praktikum und der Masterarbeit.
Vorausetzungen: abgeschlossenes Studium (Bachelor einer Universität oder Fachhochschule bzw. MAZ-Diplomausbildung), einschlägige Berufserfahrung, Aufnahmegespräch.
Kosten: 3000 Euro pro Semester, zzgl. Prüfungsgebühren
Das berufsbegleitende Studium für karrierebewusste Journalisten, Medienmanager und Web-Profis mit einem international anerkannten Master-Titel als Abschluss gibt es seit 2008; im ersten Jahrgang schlossen elf Studierende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit dem Master of Arts der Universität Leipzig ab (in der Schweiz entspricht dies einem Master of Advanced Studies, MAS). Im zweiten Durchgang (2010-12) sind zwölf Studierende. Der dritte begann im Herbst 2011 (>Bericht). Der nächste Studiengang beginnt im Oktober 2012 - Anmeldungen bis Sommer 2012.
NMJ-Broschüre (PDF, 530KB)
«Dr.mult.Media» - Ein Bericht zu NMJ in der NZZ: Direktlink, PDF |
Stimmen zum ersten Durchgang
«Hervorragend ist der interdisziplinäre Ansatz - die Studierenden lernen nicht bloss das spezifische konvergente Medienhandwerk. Vermittelt wird zudem das wirtschaftliche, organisatorische, medienpolitische sowie medienethische Wissen, das für erfolgreiches Arbeiten in den Neuen Medien nötig ist. Die Stärke des NMJ-Masterstudiengangs ist seine Vielseitigkeit. Fachdozenten aus den unterschiedlichsten Gebieten vermitteln in konzentrierter Form das Wesentliche. Bereichernd ist zudem die Durchführung des Studiums an vier verschiedenen Journalistenschulen in drei Ländern. Die Studierenden lernen so verschiedene Traditionen und Ausbildungskulturen kennen und können sich ein internationales Kontaktnetz aufbauen.» (Jan Derrer, Redaktor, Schweizer Fernsehen)
«Ich habe den Studiengang absolviert, weil ich mich mit den Entwicklungen, die meinen Beruf grundlegend verändern, auseinandersetzen wollte. Die Ausbildung gibt mir das Rüstzeug, um bei der Diskussion um die Zukunft des Journalismus mitreden zu können. Mein Ziel, mir ein weiteres Standbein zu meinem freien Journalistinnendasein zuzulegen, habe ich schon nach dem ersten Jahr erreicht. Schon bald konnte ich in verschiedenen Institutionen und Verlagen an Projekten zum Thema mitarbeiten. Das Studium macht sich auch schon bezahlt: 2009 habe ich bereits ein Drittel meines Umsatzes mit NMJ-Themen erarbeitet.» (Alexandra Stark, Journalistin, Zürich)
«Die Medienbranche ist in einem rasanten Umbruch. Wer sich in dieser Phase nicht aus- und weiterbildet läuft Gefahr, den Anschluss zu verpassen. Der Masterstudiengang New Media Journalism (NMJ) hat mir einen anderen Blick auf die Medien verschafft, mir neue Trends vermittelt und den Wissensrucksack für die Zukunft gefüllt. Der Austausch mit den Mitstudenten aus Deutschland und Österreich war eine willkommene Abwechslung zum Alltag in der Redaktion. Das Reisen an die vier Journalistenschulen bot die Gelegenheit, jeweils eine kurze Auszeit zu nehmen und die eigene Arbeit zu reflektieren.
So intensiv die einzelnen Kursmodule waren, so schnell geht nun der Studiengang zu Ende. NMJ – ich würde es wieder tun!» (Christian Liechti, Redaktor, Berner Zeitung BZ, Bern)
«Wer heute im Journalismus tätig ist, muss über Sachen wie das iPad von Apple, ‚Buzz‘ oder ‚Augmented Reality‘ genau Bescheid wissen. In den kommenden Jahren entscheidet sich, in welche Richtung sich Medienkonzerne bewegen werden und welche Rolle Journalismus spielen wird. Hier nützt es nichts, eine Abwehrhaltung einzunehmen und zu behaupten, dass in den neuen Medien kein "Qualitätsjournalismus" möglich sei. Ganz im Gegenteil: Gerade weil wir Journalisten auch in Zukunft unser Bestes geben wollen, müssen wir uns voll auf die neuen Technologien und Möglichkeiten einlassen. Multimediales Arbeiten ist keine Zukunftsmusik, sondern Gegenwart. Dieser Studiengang hat mir das Rüstzeug dafür gegeben, auch weiterhin meinen Lesern tolle Geschichten bieten zu können.» (Roman Huber, Online-Redakteur bei Kleine Zeitung Digital in Graz)
«Der NMJ-Master ist mit seiner Ausrichtung auf die drei deutschsprachigen Länder und seinem Fokus auf Medien in Europa ein enorm bereichernder Lehrgang für einen Journalisten. Ich konnte die Kenntnisse für meinen Beruf deutlich vertiefen, das merke ich bei der Arbeit immer wieder. Man sieht vermehrt dahinter, kann Entscheidungen und Entwicklungen eher nachvollziehen. Vor allem setzt man sich auch mit den aktuellen Herausforderungen für den Journalismus auseinander und erhält Argumente für die Mediendiskussion. Nicht zuletzt lernt man neue Leute kennen und kann sein Netzwerk erweitern.» (Samuel Reber, News-Chef Newsnetz, Zürich)
«Das war für mich ausschlaggebend: mit Dozenten und Mitstudierenden aus verschiedenen Ländern zu arbeiten und die Märkte und Entwicklungen auch über Landesgrenzen hinweg kennenzulernen.» (Bettina Ramseier, Video-Journalistin, Zürich)
«Gerade der Journalismus ist stetig im Wandel und ich möchte auf diesem Weg weder in der Masse mitschwimmen noch hinterherhinken, sondern im Gegenteil vorangehen. Der NMJ ist gekennzeichnet vom Austausch der Studierenden untereinander: Wir sind keine Konkurrenten, sondern arbeiten über die Grenzen hinweg zusammen.» (Miriam Sulaiman, Redaktorin, Tiroler Tageszeitung, Innsbruck)
Prof. Michael Haller (Lehrstuhl Journalistik, Universität Leipzig) zieht als Studiengangverantwortlicher eine positive Bilanz: «Die grosse Begeisterung und das exzellente Feedback der Studierenden des ersten Jahrgangs zeigen, dass wir mit unserem Konzept richtig im Trend liegen und die hohen Erwartungen an die Lernziele erfüllen. Mit den Crossover-Medien sind die Ansprüche an den Journalismus massiv gestiegen. Die Medienmacher müssen sehr komplex denken und handeln können. Und dies leistet die klassische Ausbildung nicht. Eine weitere Stärke des NMJ ist die enge Verzahnung von Wissenschsaftswissen und praktischer Berufserfahrung.
Darum steht am Schluss des Studiums auch der Master of Arts als weltweit
anerkannter Universitätsabschluss.» |
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Projekte und Produktionen
Die Studierenden erstellen in ihrer Ausbildung mehrere crossmediale Projekt- und Gruppenarbeiten: Websites, Multimedia-Blogs, Videos, Audio-Slideshows, Web2.0-Applikationen und weiteres mehr. Es wird viel experimentiert, recherchiert, eingeübt, produziert. So entstanden im ersten Durchgang zahlreiche Beiträge - auch zu Medienthemen. Eine Auswahl:
Interview mit Urs Gossweiler, dem Verleger der Jungfrau Zeitung (von Christian Liechti und Jan Derrer)
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